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By Peter Hahn (auth.), Dr. med. Peter Buchheim, Prof. Dr. P. Hahn, Dr. Theodor Seifert (eds.)

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Das vorliegende Buch (wie auch seine Fortsetzung) ist aus Vorlesungen entstanden, die ich seit einigen Jahren an der Universität Göttingen halte. Diese Vorlesungen wenden sich an Studentinnen und Studenten der Mathematik und Physik ab dem dritten Semester. Daher werden auch in diesem Buch Kenntnisse der research bzw.

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Und Weizsäcker schließt: "Also hört auf die Nuance, hört nicht aufs Absolute. Werdet feiner, nicht gröber. Werdet empfindlicher, nicht unempfindlicher. " Ich glaube, das sind Sätze, die wir ruhig alle von hier mitnehmen können. Ich danke den Diskutanten hier auf dem Podium und im Auditorium. Ich danke Ihnen allen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre wache Teilnahme. Viktor von Weizsäcker und die Psychoanalyse * PeterHahn I. Als Viktor von Weizsäcker im Jahre 1910 an die Klinik von Ludolf Krehl nach Heidelberg kam, lag dessen Beschäftigung mit der Psychoanalyse und der Symptomatik hysterischer Erscheinungen (Greifswald 1902) weit zurück und dürfte im klinischen Alltag der internistischen Krankenversorgung keine große Rolle mehr gespielt haben.

Die zwei Gespräche, die ich zuerst mit ihm hatte - nachher holte er meinen Mann dazu - machten schon einen großen Eindruck über den feinen Stil der Beziehung und der "Menschenführung", getragen von einem Menschenbild, das Herr Hahn heute, finde ich, ausgezeichnet dargestellt hat. Weizsäcker deutete nicht, noch gab er Rat, sondern suchte mit einer ungemeinen Begabung nach Gleichgewicht. Das war 1939 mein erster Eindruck von ihm. Als ich 1946 freie Mitarbeiterin in der Heidelberger Medizinischen Klinik bei Siebeck wurde, war Weizsäcker eigentlich der begegnende Partner.

Weiterhin ging es um den Vergleich mit einer Phase in der Heidelberger Klinik, in der die Destruktivität der gegensätzlichen Anschauungen im Vordergrund stand. Der Appell Viktor von Weizsäckers für eine "neue Medizin" schließt allerdings tatsächlich ein solches Umdenken ein. Warum dieses so schwer ist, bzw. oftmals so schwer erscheint, auch wenn es gar nicht so sein müßte, ist ein Problem von vielen persönlichen, institutionellen und theoretischen Einzelfragen. Jedenfalls ist dieser Anspruch, diese "konkrete Utopie", die dahintersteht, in einer Universitätsklinik noch viel schwerer zu verwirklichen als an großen Städtischen Krankenhäusern oder Kreiskrankenhäusern, die auch personell geschlossene Einheiten auf lange Zeit darstellen.

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