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By Johann Behrens, Martina Morschhäuser, Holger Viebrok, Eberhard Zimmermann, Gerhard Naegele, Winfried Schmähl

Die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sollen zukünftig länger erwerbstätig sein. Die gesetzliche Anhebung der Altersgrenze zum Renteneintritt und finanzielle Verschlechterung bei einem frühzeitigen Berufsausstieg bewirken jedoch nicht, daß die Beschäftigten auch länger arbeiten können. Die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, die Erwerbsverläufe, die Arbeitszeit und die Arbeitsanforderungen müßten auch entsprechend "altersgerecht" organisiert und gestaltet werden. Welche Konzepte und Vorstellungen gibt es dazu? Und wie ist es um die Möglichkeiten bestellt, diese in der betrieblichen Praxis umzusetzen? An welche Voraussetzungen und finanzielle Rahmenbedingungen sind sie geknüpft? Diesen Fragen gehen die Autoren anhand konkreter betrieblicher Beispiele nach, so daß die Chancen einer altersorientierten Arbeits- und Beschäftigungspolitik, aber auch die Widerstände und die zu überwindenden Barrieren in den Unternehmen deutlich werden.

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DIPS Diagnostisches Interview bei psychischen Störungen: Interviewleitfaden

Der vorliegende Interviewleitfaden ist Bestandteil der Mappe zum DIPS, die darüber hinaus noch ein Handbuch und einen Protokollbogen enthält. Der Leitfaden ist so konzipiert, daß er von geübten Interviewern ohne Rückgriff auf das Handbuch angewendet werden kann. Aber auch Kliniker ohne größere Erfahrung werden bereits nach wenigen Interviews mit dem DIPS das Handbuch für die praktische Arbeit nur noch selten benötigen.

Die Alchemie des Geber

Der Chemiker Ernst Darmstaedter beschaeftigt sich im vorliegenden Band mit der Wissenschaft der Alchemie des Geber, wie sie von dem „einstweilen noch unbekannten Verfasser der Summa perfectionis magisterii“ beschrieben wurde. Eben dieser textual content diente neben weiteren, in lateinischer Sprache von verschiedenen Autoren verfassten Texten (De investigatione perfectionis, De inventione veritatis, Liber fornacum und Testamentum Geberi) als Grundlage der Untersuchung, deren Uebersetzung Darmstaedter mit umfangreichen Anmerkungen versieht.

Iterative Lösung großer schwachbesetzter Gleichungssysteme

Four Die aus der Linearen Algebra benötigten Grundlagen sind noch einmal in Kapitel 2 dieses Buches zusammengestellt. Damit soll zum einen eine geschlossene Darstellung ermöglicht werden, zum anderen ist es notwendig, die aus der Linearen Algebra bekannten Sätze in die hier benötigte Formulierung zu bringen.

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So lautet seine Schlußfolgerung: "Ich könnte mir vorstellen, daß die Ä·lteren dann doch ihre Probleme hätten, wenn sie es nicht von Grund auf lernen würden. Allerdings wurde noch nie ausprobiert, den älteren Tischlern die neuen Lackierverfahren zu vermitteln. Die Arbeitsaufgaben werden nonnalerweise gemäß den vorhandenen QualifIkationen verteilt. Dieser Grundsatz gilt ebenso und vennutlich noch mehr fiir die stärker arbeitsteilig organisierten Großunternehmen. Im Rohbau des Automobilwerkes E beispielsweise übernehmen die angelernten Älteren eher die körperlich belastenden manuellen Schweißarbeiten, während sich die jüngeren, im Unternehmen selbst ausgebildeten Mechaniker körperlich weniger verausgaben müssen.

Das Aufgaben- und Anforderungsprofil der Vorgesetzten hat sich dadurch wesentlich verändert. ' Die haben einen unvorstellbaren Wandlungsprozeß mitgemacht und sind heute Meister in der Gruppenarbeit. " Und der Projektmanager, der das gleiche Phänomen beschreibt, erklärt die Entwicklungsfähigkeit der älteren Meister damit, daß viele von ihnen "früher auf See [waren}. Sie haben Berufswechsel und Brüche in ihrer Karriere gehabt - vielleicht ist es ihnen aus dem Grund leichter gefallen als den jüngeren Kollegen, an neue Aufgaben heranzugehen.

So arbeiten beispielsweise im Kraftwerk A über 50jährige seit Jahrzehnten in der sogenannten "Naßentschlackung". Es handelt sich um einem Arbeitsbereich, der als der "schwerste" und "schmutzigste" des gesamten Werkes bezeichnet wird, in dem zähflüssige Asche von Hand aus der Öffnung der Brennkammer gezogen werden muß - dies bei hohem Lärm und großer Hitze. Aufgefordert, den Personaleinsatz eigenverantwortlich zu regeln, beschreiten die einzelnen Abteilungen den zunächst leichtesten Weg: Werden Arbeitnehmer in jüngeren Jahren in belastungsintensiven Tätigkeitsfeldern eingesetzt, beispielsweise als Naßentschlacker, so bleiben sie dort, solange sie es können und sofern sie das Feld nicht von sich aus verlassen.

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