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By Tomoko Kojima

​Die Öffentlichkeit der Erziehung wird zumeist im Spannungsfeld zwischen Staatlichkeit und Privatheit betrachtet. Tomoko Kojima greift in ihrer interdisziplinär, auch overseas vergleichend angelegten Studie die kontroversen Auffassungen und Ordnungsschemata öffentlich institutionalisierter Erziehung entlang ihres Strukturwandels auf. Mit einer historischen Rekonstruktion systematisiert die Studie das Verhältnis zwischen Struktur und Semantik der Öffentlichkeit und eröffnet dabei einen neuen Zugang zu dem Bezugsproblem der öffentlich verantworteten Erziehung, der sich von antagonistischen Positionen unabhängig macht.

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Der Staatsapparat als öffentliche Instanz beginnt, in die privaten Sphären der Menschen wie der Privatwirtschaft einzudringen. Die Gegenüberstellung von Öffentlichem und Privatem ist hier seit der Antike erstmals wieder zu beobachten. Im Unterschied zur antiken Zeit ist jedoch das Öffentliche nicht der durch Logos gekennzeichnete, auf Freiheit und Stetigkeit beruhende Bereich innerhalb der Bevölkerung, sondern eine streng geregelte, immanente Staatlichkeit, die in der Bevölkerung wirkt. Während in der griechischen Antike die Privatheit eine Voraussetzung für das öffentliche Leben ist und die aus Publikum bestehende Öffentlichkeit ein entscheidender Faktor für die gesamte Struktur des Staates darstellt, zeigt sich Öffentlichkeit nun selbst in Form einer starken Staatlichkeit, die von oben geordnet wird.

1 Ein kurzer Überblick über den Feudalismus im Mittelalter Hinsichtlich der politisch-philosophischen und rechtstechnischen Anwendung des Begriffs ‚Öffentlichkeit‘ scheint es einen Konsens darüber zu geben, dass sich Öffentlichkeit im Sinne der hellenistischen Antike „freilich erst wieder mit der Entstehung des modernen Staates und jener, von ihm getrennten, Sphäre der bürgerlichen Gesellschaft“ (Habermas 1990 (1962), S. 57) beobachten lässt. Daher wird Öffentlichkeit im Zusammenhang mit dem Mittelalter kaum behandelt.

Jh. (vgl. Abschn. 3) unterscheidet. Während letztere sich gerade gegen die herrschende Obrigkeit herausbildet, steht die stadtansässige Bürgerkultur in dieser früheren Phase teilweise mit den Höfen und dem Adel in Verbindung. 31 Umgekehrt mischt sich in die höfische Adelskultur, die grundsätzlich weit von Bildungseifer und humanitärer Idee entfernt blieb, allmählich die städtische Bürgerkultur. Die durch die bürgerlichen Intellektuellen entfaltete Öffentlichkeit schlägt dann alsbald „die Brücke zwischen der Restform einer zerfallenden: der höfischen, und der Vorform einer neuen: der bürgerlichen Öffentlichkeit“ des 18.

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