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By Hans Bankl

Nach dem großen Erfolg seines Buches "Der Pathologe weiß alles ... aber zu spät" setzt sich der stets zu einem Bonmot bereite Hans Bankl hier mit Österreichs liebster Familie auseinander: den Habsburgern. In seinem unerschöpflichen Fundus an Krankengeschichten, Autopsieberichten und medizinischen Anekdoten über berühmte Persönlichkeiten hat Hans Bankl natürlich auch so manche Köstlichkeit zu diesem Thema parat. Der Bogen spannt sich von Rudolf IV., dem Schwindler, und Friedrich III., der mit seinem "AEIOU" auch als Quizmaster in die Geschichte einging, über Gepflogenheiten im Hause der "stattlichen Landesmutter" Maria Theresia und die erotischen Eskapaden der Isabella von Bourbon-Parma bis zur Pedanterie Kaiser Franz Josephs und der tragischen Persönlichkeit Kronprinz Rudolfs. Kurze Geschichten und knappe Porträts, schrille Anekdoten und bemerkenswerte Zitate sind es, mit denen der Autor ein ungewöhnliches, ein wenig desprektierliches, aber doch liebevoll koloriertes Bild einer Familie zeichnet, deren Schicksale auch heute noch die Gemüter bewegen.

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Up to date and increased, this moment variation of Bismarck and the German Empire, 1871–1918 is an available creation to this significant interval in German heritage. supplying either a story of occasions on the time and an research of social and cultural advancements around the interval, Lynn Abrams examines the political, financial and social constructions of the Empire.

Dönitz: The Last Führer

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The First World War and the End of the Habsburg Monarchy, 1914-1918

The background of ways the 1st international struggle used to be unleashed, of the position performed by way of Emperor Franz Joseph, of ways within which different nationalities within the Habsburg Monarchy reacted, and of the disintegration of an empire that had lasted over six hundred years has misplaced none of its drama even this present day. besides the fact that, a lot of the tale in the back of those occasions is simply now changing into transparent.

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V. Portugal Isabella v. Portugal 6 Ururgroßelterm 4 Urgroßeltern 4 Großeltern ∞ ∞ Philipp II ∞ Marie v. Portugal Cousin und Cousine 2 Eltern Don Carlos Don Carlos (1545-1568) war der Sohn des spanischen Königs Philipp II. (1527-1598) und dessen Cousine Maria von Portugal. Beide Elternteile waren Kinder von Geschwistern. Auch unter den Urgroßeltern war ein Geschwisterpaar Die Standesdünkel und Vorschriften der Ebenbürtigkeit machten sämtliche Hochadelsfamilien, nicht nur die Habsburger, beschränkt.

Dennoch sicherte seine Stellung ausreichend Schutz für die „Brüder“, und während der Regierungszeit Maria Theresias kam es zu einer Hochblüte der Freimaurerei in Österreich. Die Herrscherin hat das aber sicher nicht gewollt. “ 48 DEUTSCHE SPRACHE NUR IM NOTFALL Die offizielle Sprache bei Hof war Französisch. Der Kaiser verstand als geborener Lothringer kaum Deutsch, Maria Theresia sprach Wiener Dialekt. Selbstverständlich beherrschte sie Französisch, Italienisch und Latein. Für die Wiener Gesellschaft galt überhaupt, sich in Fremdsprachen korrekter und gewandter ausdrücken zu können als in der Muttersprache.

000 DM. Maria Theresia wurde nun zu einer Vorkämpferin der umstrittenen Impfung gegen die Pocken. Um mit gutem Vorbild voranzugehen, wurden ihre Söhne Ferdinand und Maximilian sowie die Tochter Kaiser Josephs geimpft. Leopold mußte sich in Florenz der Prozedur unterziehen. Als man staunend sah, daß die Kinder nicht einmal bettlägerig wurden, folgte auch der Adel dem Beispiel. Maria Theresia ließ mittellose Kinder impfen und lud sie dann nach Schönbrunn ein. Bis zu ihrem Tod bestand sie darauf, daß alle ihre Enkel geimpft wurden.

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