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By Daniel Dorniok

Daniel Dorniok zeigt, dass Wissen unter Umständen Sozialität, Interaktion, soziales Handeln, Austausch und Individualität unmöglich macht und dass im Gegenzug Nichtwissen ein individueller und sozialer Mechanismus ist, um diese zu ermöglichen. Ein institutionalisiertes und praktiziertes Recht auf Nichtwissen, additionally eine Kultivierung von Wissens- und Nichtwissensbemühungen, kann aufgrund rein rational analytischer Überlegungen und funktionaler Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft nützlicher sein als ein ungeregeltes und unbegrenztes Schaffen von Wissen.

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In Macht und Herrschaft, Opladen: Leske + Budrich. 40 Literaturverzeichnis Kratzer, N. (2003): Arbeitskraft in Entgrenzung Grenzenlose Anforderungen, erweiterte Spielräume, begrenzte Ressourcen. Düsseldorf. Kuhlmann, J. (1992): Transparenz und Datenschutz, in Bieback, K-J. ). Das Gesundheits-Reformgesetz- eine gesteigerte Reform der Gesundheits Krankenversicherung, S. 155-170. Kurreck, J. ): Philosophieren aus dem Diskurs: Beiträge zur Diskurspragmatik, Würzburg: Königshausen & Neumann, S. 378-403.

2011): Nichtwissen als vernachlässigte Variable im Verhältnis von Organisation und Umwelt. In: Conrad, P. ; Sydow, J. ): Managementforschung, Band 21, Organisation und Umwelt, S. 91-132. Dorniok, D. (2012a): Zum Einfluss des Beratungsansatzes auf die Wahrnehmung und Bedeutung von Wissen und Nichtwissen bei Beratern. In Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 01/2012, Jg. 66, S. 24-37. Dorniok, D. (2012b): Die Einschätzung der Differenz von Wissen und Nichtwissen bei Unternehmensberatern – Ergebnisse eines universellen Strukturgleichungsmodells, In: Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (zfbf), Jg.

Etwa Ulich 2008). 12 Wissen als Grund(lage) für Exklusionen Wissenschaftliche und technische Erkenntnisinstrumente, wie Wissensmanagementsysteme, Performance-Measurement-Systeme, genetische Screenings, Genschnelltests für schwere Krankheiten oder die pränatale Diagnostik können aufklärerische, prophylaktische Wirkungen haben und somit durchaus nützlich sein. Daraus resultierendes Wissen kann im sozialen Umfeld aber auch zu einem Etikett, einem Stigma werden und als Auslöser für typische Reaktions- und Interaktionsformen, angefangen von Unbehagen und Peinlichkeit bis zu diffusen Vorurteilen und Ängsten, von Vermeidung und Ablehnung bis zu subtilen oder direkten Formen der Ausgrenzung und Diskriminierung fungieren (siehe vor allem Goffmann 1967).

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