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By Hanfried Fliedner (auth.)

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DIPS Diagnostisches Interview bei psychischen Störungen: Interviewleitfaden

Der vorliegende Interviewleitfaden ist Bestandteil der Mappe zum DIPS, die darüber hinaus noch ein Handbuch und einen Protokollbogen enthält. Der Leitfaden ist so konzipiert, daß er von geübten Interviewern ohne Rückgriff auf das Handbuch angewendet werden kann. Aber auch Kliniker ohne größere Erfahrung werden bereits nach wenigen Interviews mit dem DIPS das Handbuch für die praktische Arbeit nur noch selten benötigen.

Die Alchemie des Geber

Der Chemiker Ernst Darmstaedter beschaeftigt sich im vorliegenden Band mit der Wissenschaft der Alchemie des Geber, wie sie von dem „einstweilen noch unbekannten Verfasser der Summa perfectionis magisterii“ beschrieben wurde. Eben dieser textual content diente neben weiteren, in lateinischer Sprache von verschiedenen Autoren verfassten Texten (De investigatione perfectionis, De inventione veritatis, Liber fornacum und Testamentum Geberi) als Grundlage der Untersuchung, deren Uebersetzung Darmstaedter mit umfangreichen Anmerkungen versieht.

Iterative Lösung großer schwachbesetzter Gleichungssysteme

Four Die aus der Linearen Algebra benötigten Grundlagen sind noch einmal in Kapitel 2 dieses Buches zusammengestellt. Damit soll zum einen eine geschlossene Darstellung ermöglicht werden, zum anderen ist es notwendig, die aus der Linearen Algebra bekannten Sätze in die hier benötigte Formulierung zu bringen.

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In den Special Leasehold Areas konnten die Afrikaner, welche die Verbindung zu ihren Heimatstämmen verloren hatten - z. B. ehemalige Farmarbeiter - , Land gegen Entgelt von der Krone pachten. Zum erstenmal wurde hiermit Afrikanern Landbesitz auf Grund eines festumrissenen individuellen Vertragsverhältnisses gewährt. Schließlich schuf man noch mit dem Kenya (Highlands) Order in Council, 1939, ein den afrikanischen Reservaten entsprechendes europäisches Reservat. Bisher existierten die White Highlands nur als ungefährer geographischer Begriff.

Er war für den ganzen Distrikt zuständig und bestand aus acht vom Provincial Commissioner ernannten Afrikanern. Dem Schiedsausschuß, wie auch den anderen Ausschüssen, war je ein Verwaltungsbeamter (Executive Officer) beigeordnet. Dieser besaß kein Stimmrecht; er hatte aber wegen seiner überlegenen Schulung gewöhnlich einen großen Einfluß auf die Entscheidungen. Die allgemeine Leitung und Aufsicht über das Flurbereinigungsverfahren im Distrikt hatte der District Commissioner. Dem eigentlichen Flurbereinigungverfahren mußte zunächst ein Feststellungsverfahren vorgeschaltet werden, da die Rechtsverhältnisse am Grund und Boden äußerst unübersichtlich und zum Teil auch streitig waren.

Die Folgen waren: Das noch vorhandene Reserveland wurde aufgeteilt. Auch für Anbauzwecke an sich nicht geeignete Flächen - z. B. steile Hänge- wurden in Kultur genommen. Es wurde schwieriger, den für jede Nutzungsart passenden Boden auszuwählen. Die Zeiten der Brache, in denen der Boden seine Fruchtbarkeit regenerieren sollte, wurden immer mehr verkürzt. Der Boden wurde stellenweise so erschöpft, daß er kaum noch Vegetation trug und als leichte Beute der Erosion zum Opfer fiel. Zur Bodenverwüstung trugen im erheblichen Maße die Viehherden bei, deren Kopfzahl vielfach in keinem Verhältnis zur Tragfähigkeit des durch vermehrte Feldnutzung immer mehr eingeengten Weidelandes stand.

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