Press "Enter" to skip to content

Download Deutsche Geschichte, Bd.6 - Deutschland im Zeitalter des by Rudolf Vierhaus PDF

By Rudolf Vierhaus

Show description

Read Online or Download Deutsche Geschichte, Bd.6 - Deutschland im Zeitalter des Absolutismus (1648-1763) PDF

Best germany books

Bismarck and the German Empire: 1871-1918 (Lancaster Pamphlets)

Up-to-date and improved, this moment variation of Bismarck and the German Empire, 1871–1918 is an available creation to this crucial interval in German background. offering either a story of occasions on the time and an research of social and cultural advancements around the interval, Lynn Abrams examines the political, fiscal and social constructions of the Empire.

Dönitz: The Last Führer

Grand Admiral Karl Donitz was once a big army commander within the moment global struggle. His identify will continuously be linked to his try to reduce Britain’s provide traces with U-boats deployed in mass ‘pack’ assaults on convoys within the Atlantic. learn within the German naval records has allowed Peter Padfield to explain the evolution of the method and the calls for Donitz put on his commanders and crews.

The First World War and the End of the Habsburg Monarchy, 1914-1918

The background of the way the 1st international battle was once unleashed, of the function performed through Emperor Franz Joseph, of how during which the various nationalities within the Habsburg Monarchy reacted, and of the disintegration of an empire that had lasted over six hundred years has misplaced none of its drama even this present day. although, a lot of the tale at the back of those occasions is simply now changing into transparent.

Extra info for Deutsche Geschichte, Bd.6 - Deutschland im Zeitalter des Absolutismus (1648-1763)

Sample text

Der wachsende Landfrachtverkehr machte das Fuhrmannswesen zum einträglichen Beruf. Einige Kaufmannsfamilien griffen in verschiedene deutsche Territorien aus und verzweigten sich, so daß ein – noch ganz personales – Netz von Interessenverbindungen entstand. Im Geldwesen, wo sich seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts das Gewicht Englands, vornehmlich Londons, stark bemerkbar machte, ist auch in Deutschland ein wachsendes Interesse an Banken als geeigneten Instrumenten zur Deckung des Kapitalbedarfs der Staaten wie der privaten Unternehmen zu erkennen.

Denn ohne die Steigerung der Steuer- und Wehrkraft der ländlichen Bevölkerung waren Agrarstaaten nicht voranzubringen. Gerade in der Agrarpolitik aber ist der Einfluß des Kameralismus über die fürstlichen Domanialbesitze nicht wesentlich hinausgelangt. Im Bereich des Gewerbes bewirkte kameralistische Politik in manchen Fällen die Aufhebung von zünftischen Produktionsbeschränkungen, die Ausweitung der Verlagsorganisation und die Förderung von Manufakturen. In seinem politischen Testament von 1722 instruierte Friedrich Wilhelm I.

1712–1740) und seines Enkels Friedrich II. (1740–1786), erst recht in seinen misanthropischen späten Jahren, ist frappant; in ihm spiegelt sich zugleich eine Entwicklung, in der die Integrationsfunktion des Hofes zunehmend durch das persönliche Prestige des Monarchen wie durch Armee und Administration wahrgenommen wurde. Für Gliederung und Zusammensetzung des Hofstaats gab es ein Grundmuster, das im Einzelfall reduziert oder erweitert war. Obenan rangierten die obersten Hofämter, die auf die alten Erbämter zurückgingen, hinzu kamen an evangelischen Höfen die Hofprediger, an katholischen die Hofbeichtväter; 39 ferner gab es die Leibärzte, Hofkapellmeister, Hoftheaterintendanten, die Hofkämmerer, Hofstall-, Hofjäger-, Hofgartenmeister mit den jeweils untergeordneten Amtsträgern, schließlich die Offiziere der Leibwache und Schloßgarde, die Hofkünstler, -architekten, -historiographen, die Hofjunker und Pagen.

Download PDF sample

Rated 4.27 of 5 – based on 10 votes