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By Martin Bott, Markus Bott

Kundenrezensionen:

Ein engagiertes Buch hochintelligenter, Physik- und Elektronik-affiner Autoren.

Doch der deutsche Staat verträgt offensichtlich keine hochintelligenten, mündigen und engagierten Bürger, die veröffentlichen, wie die Geheimdienste gegen unbescholtene Bürger vorgehen. Ein besonderer Gewinn dürfte das Buch sein für Leser, die sich mit Elektronik und Naturwissenschaften auskennen, denn die elektronischen Überwachungs- und Manipulierungstechniken des Bürgers durch die Geheimdienste mit Hilfe von raffiniertester Elektronik sind detailliert beschrieben.

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Extra info for Der Totalitäre Staat: Die Steuerung der Gesellschaft durch BND und Verfassungsschutz unter besonderer Berücksichtigung technischer und illegaler Aspekte

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So kommt man zwangsläufig bei einer Einwohnerzahl von 83 Millionen auf eine Anzahl der gesellschaftlichen Mitarbeiter in der Größenordnung von mindestens einer Million. Unter dieser Zahl ist eine effektive, also halbwegs flächendeckende Überwachung nicht machbar. Da aber die Verpflichtung der Einwohner zu besonderer Loyalität sowie zum Schweigen, die mit einer Verpflichtungserklärung verbunden ist, einen besonderen Reiz für die Obrigkeit darstellt, kann wohl davon ausgegangen werden, daß Personen auch alleine deshalb angeworben werden, um ihnen den Mund zu verbieten.

Aber auch wenn man nicht unbedingt viele Leute erreicht, so bindet man doch gegnerische Kräfte. Und zwar sehr viele. Natürlich muß man zumindest ab und zu einige Leute ansprechen, und ihnen zum Beispiel erzählen, womit sich die Geheimdienstler so die Zeit vertreiben. Natürlich kommt es auch dabei darauf an, einen guten Eindruck zu hinterlassen und nicht zu viel zu erzählen. Wenn die angesprochene Person den Eindruck erhält, daß man unglaubwürdig ist, kann man zum Beispiel sagen, daß man diese an sich ja unglaublichen Vorgänge selbst nicht geglaubt hätte, wenn man sie früher gehört hätte.

Das Ziel ist, den Gegner zu erschöpfen und an seine Kapazitätsgrenzen zu bringen. Was bei dem Aufwand den Geheimdienste treiben können nicht so einfach ist. Aber auch wenn man nicht unbedingt viele Leute erreicht, so bindet man doch gegnerische Kräfte. Und zwar sehr viele. Natürlich muß man zumindest ab und zu einige Leute ansprechen, und ihnen zum Beispiel erzählen, womit sich die Geheimdienstler so die Zeit vertreiben. Natürlich kommt es auch dabei darauf an, einen guten Eindruck zu hinterlassen und nicht zu viel zu erzählen.

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