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Download BRCA - Erblicher Brust- und Eierstockkrebs: Beratung, by Ansgar Gerhardus PDF

By Ansgar Gerhardus

In Deutschland erkranken j?hrlich 47.500 Frauen neu an Brustkrebs, 10.000 Frauen an Eierstockkrebs. Dies sind die h?ufigsten Krebserkrankungen der Frau. Ein Teil dieser F?lle geht auf bekannte ererbte Gendefekte zur?ck (BRCA 1 und BRCA 2, Mutationen treten bei ca. 115.000 Frauen auf). Frauen mit diesen Gendefekten tragen ein sehr hohes Risiko, schon in jungen Jahren an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken. Au?erdem haben Sie ein hohes Rezidivrisiko. Ein interdisziplin?res Autorenteam hat f?r den Bundesverband der AOK ein so genanntes "Health know-how evaluate" zur Diagnostik und Beratung des erblichen Brust- und Eierstockkrebses erstellt. Das Buch bietet einen kompakten ?berblick ?ber: - die genetische Beratung - die verschiedenen molekulargenetischen Testverfahren - ihre diagnostische Treffsicherheit und Verl?sslichkeit und - die Kosten Es soll als Grundlage f?r alle weiteren einzuf?hrenden Testprogramme f?r erblich bedingte Krebserkrankungen in Deutschland dienen.

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Andere Ratsuchende wissen von vornherein, dass diese Option für sie nicht in Frage kommt, denken aber über eine Entfernung der Eierstöcke nach, wenn sie hören, dass dieser Eingriff zu einer Reduktion des Risikos für Brustkrebs um die Hälfte und zu einer fast vollständigen Reduktion des Risikos für Eierstockkrebs führt. Da die histopathologischen Befunde möglichst aller an Brust- und Eierstockkrebs Erkrankten eingeholt werden müssen, werden die Ratsuchenden gebeten, ihre Verwandten um Schweigepflichtsentbindungen zu bitten.

Sie erhalten einen kurzen Beratungsbrief mit einer Zusammenfassung und dem Hinweis, dass sich die Risikoeinschätzung ändern kann, wenn in der Familie neue Krebserkrankungen auftreten, sowie dem Angebot, sich jederzeit wieder zu melden. Ergibt sich aus der Stammbaumanalyse ein Anhalt für ein erhöhtes Risiko, werden die Ratsuchenden zu einem ersten Beratungsgespräch eingeladen und erhalten allgemeines Informationsmaterial über den erblichen Brustund Eierstockkrebs, über die tumorgenetische Beratung mit einer Einwilligungserklärung für die genetische Beratung sowie eine Anreisebeschreibung.

Bei Frauen, die für den Test in Frage kommen, diesen aber ablehnen, wird – unabhängig von ihrem Risikostatuseine Teilnahme an dem Präventions- und intensiviertem Früherkennungprogramm in einem Papier des Verbundprojekts nicht befürwortet (2004b). Die Diskussion zu diesem Punkt ist vor dem Hintergrund des Prinzips der non-direktiven Beratung (vgl. Kapitel 2) noch nicht abgeschlossen. Neben den vorliegenden Leistungsdaten wurde im Rahmen dieses Health Technology Assessments eine eigene Erhebung durchgeführt.

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