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By Anna-Maria Kamin

​Anna-Maria Kamin geht der Frage nach, wie berufsrelevantes Lernen bei Beschäftigen aus der Gesundheits- und Krankenpflege praktiziert wird und welche Bedeutung den (digitalen) Medien in diesem Zusammenhang zukommt. Dazu wurden 14 qualitative Interviews, mit Berufstätigen unterschiedlicher Arbeitsfelder der Pflegeberufe sowie angrenzenden sozialen Arbeitsfeldern mit Hilfe der Methodologie der Grounded conception und der dokumentarischen Methode ausgewertet. In der empirischen examine konnten drei für die Berufsgruppe typische berufsbiografische Lernmuster herausgearbeitet werden: Eine ausgeprägte Berufsorientierung, der Wunsch nach Strukturierung und die Präferenz von sozialen Lernformen. Es konnte ein dialektisches Verhältnis von Struktur und Akteuren im Lehr-Lern-Prozess nachgewiesen werden. Beruflich Pflegende sind insofern als Akteure zwischen individuell konstruierten und institutionell bedingten Lernwelten zu verstehen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse gibt die Studie Hinweise in Bezug auf die Gestaltung von mediengestützten Lernarrangements, die in zukünftigen Weiterbildungskonzeptionen und arbeitsplatzintegrierten Settings - nicht nur für die untersuchte Gruppe - berücksichtigt werden sollten.

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Glaser/Höge 2005, S. 54). Eine Spezifik stellen die arbeitsorganisatorischen Rahmenbedingungen dar, durch die der Arbeitsalltag des Pflegepersonals geprägt ist (vgl. ebd. 2005, S. 55). So wirken sich auf den Arbeitsalltag die in deutschen Krankenhäusern traditionell streng hierarchischen Strukturen in doppelter Hinsicht aus. Zum einen sind die in den Abteilungen der Krankenhäuser tätigen Pflegenden den jeweils nächst höheren Stations-, Abteilungs-, und Pflegedienstleitungen unterstellt. Zum anderen ist das ärztliche Personal gegenüber dem Pflegepersonal in Bezug auf medizinische Belange weisungsbefugt (vgl.

50 3. Ausgangssituation und Problemlage »elektronisches Lernen, Lernen mit Hilfe elektronischer Medien unter Verwendung unterschiedlicher Methoden« (Miller 2009, S. 209) versteht, wird sichtbar, dass der Begriff sehr weit gefasst ist. Zunächst wird noch keine Unterscheidung bezüglich verwendeter didaktischer Szenarien, Lehr- Lernmethoden, Kommunikationsformen oder technischer Werkzeuge getroffen. Insofern steht zur Frage, ob bereits die Internetrecherche zur Informationssuche, das Arbeiten mit Elektronischer Datenverarbeitung, die Kommunikation per E-Mail oder der Austausch in einem Internetforum als E-Learning zu bezeichnen ist.

1 Die Berufsgruppe der Gesundheits- und Krankenpflege 47 oder auf aktuelle Probleme. Fort- und Weiterbildungsmanagement im Krankenhaus erfolgt häufig noch unsystematisch und rein reaktiv (vgl. Kunzmann/ Schmidt/Mager 2006, S. 712). Die Autoren fordern eine proaktive Planung zur Antizipation zukünftiger Veränderungen. Im Gesundheitswesen sind trotz zu erwartenden Potenzials solche Ansätze hingegen kaum zu finden (vgl. ). Für die Praxis bedeutet dies, dass die Konzeptionen nicht in eine ausgewiesene Strategie eingebunden und an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert sind.

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