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By Margrit Stamm

Wie kommt es, dass so wenig Kinder und Jugendliche aus bescheidenen sozialen Verhältnissen als überdurchschnittlich begabt identifiziert und begabungsfördernden Maßnahmen zugeführt werden? Warum sind solche Kinder in Begabtenförderprogrammen unter- und in Sonderförderprogrammen jedoch überrepräsentiert? was once kann dagegen getan werden?
Margrit Stamm belegt, dass es sehr wohl überdurchschnittlich begabte Kinder mit Minoritätshintergrund gibt und erbringt den empirischen Nachweis aus verschiedenen Forschungsprojekten. Sie fordert einen Perspektivenwechsel, der diese Kinder in den Blick nimmt, ihr Potenzial entdeckt und ihnen eine adäquate Förderung zukommen lässt. Abschließend zeigt sie Möglichkeiten der praktischen Umsetzung auf.

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Begabte Minoritäten

Wie kommt es, dass so wenig Kinder und Jugendliche aus bescheidenen sozialen Verhältnissen als überdurchschnittlich begabt identifiziert und begabungsfördernden Maßnahmen zugeführt werden? Warum sind solche Kinder in Begabtenförderprogrammen unter- und in Sonderförderprogrammen jedoch überrepräsentiert?

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Diese äußert sich häufig auch in einem selteneren Zugang zu Büchern, Spielzeugen, Puzzles oder kultureller Animation wie Museums- oder Zirkusbesuche (MOSER, STAMM & HOLLENWEGER, 2005; OGBU & SIMONS, 1998). Kinder, die bereits vor der Einschulung im Umgang mit solchen Bereichen Erfahrung sammeln können, haben in diesem frühen Stadium schon die Möglichkeit, eine entsprechende Familiarität zu erwerben und darauf aufbauend basale kognitive und schulrelevante Fähigkeiten zu entwickeln. Sind solche Materialen und Angebote nicht vorhanden, dann fehlt den Kindern auch die Möglichkeit, sich mit den späteren Erfordernissen des Schulunterrichts zu konfrontieren.

Eine Konsequenz dieser Relativität ist somit, dass die Daten zur Nomination für und die Teilnahme an Förderangeboten weit schwieriger zu interpretieren sind als bisher angenommen. 53 ƒ Personenabhängigkeit: Obwohl fast alle Kantone Begabungsförderung betreiben, wird die Implementation entsprechender Maßnahmen und Angebote stark durch das Engagement einzelner Fachpersonen geprägt, weshalb die Programme in ihren Konzepten, Identifikations- und Zuweisungspraxen sehr unterschiedlich sind. ƒ Fehlende Standards: Interessanterweise kennen nur wenige Kantone Standards, die festlegen, wie Identifikation und Nomination zu geschehen haben.

1 werden die Daten zur relativen Partizipation von Schülerinnen und Schülern in fünf Subgruppen dargestellt: Schweizer Kinder der Mittelund Oberschicht; Schweizer Kinder der Unterschicht, Kinder mit ausländischem Pass der Mittel- und Oberschicht, Kinder mit ausländischem Pass der Unterschicht. Die Daten stammen aus zwei Evaluationen sowie aus aktuellen Befragungen von insgesamt zehn deutschschweizer Schulgemeinden. Daraus ergab sich eine Stichprobe von N=1 879 Kindern im Alter zwischen sieben und 12 Jahren.

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